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Story

Songwriter seit dem 13. Lebensjahr

DAYNE

Wenn mich jemand fragt, was mich dazu geführt hat, mit dem Songwriting zu beginnen? Einfache Antwort. Ich bin ein extremer Empath, der tief und stark fühlt. Mit 13, gerade mitten im Stimmbruch, sah ich zum ersten Mal das Original von Disney's König der Löwen.

Die Musik und der gesamte Film hatten mich so sehr berührt, dass ich danach für mich angefangen hatte zu singen — und es fühlte sich so gut an! Ich liebte es. Also begann ich, meine ersten schrecklichen Texte zu schreiben. Lovesong hier. Über meine Lieblings-Fußballmannschaft da.

Ich war damals eher still und musste mich mitteilen, und die Musik berührte mich immer schon stärker als viele andere Menschen. Ich schrieb für mich, brachte mir das Keyboard-Spielen bei und kreierte auch die Melodien dazu. Um besser zu werden, studierte ich die Texte bekannter Songs, übernahm viele Styles und entwickelte es über die Jahre weiter.

Bis Ende 20 hatte ich schon eine ziemlich große Auswahl an Songs. Leider fehlte es damals an der Umsetzungskraft und dem Support. Über meinen kleinen Bruder bin ich damals auf Soundclick gekommen, wo wir anfangs ausschließlich Freebeats für Aufnahmen genutzt hatten. Wenn es passte, wollten wir den Beat kaufen — meistens war es aber schon zu spät, und einer der Beats war später tatsächlich in den Billboard-Charts, leider ohne unsere Beteiligung.

Dann hatte ich mir aufgrund privater und beruflicher Umstände eine Auszeit gegönnt und nur hin und wieder Texte verfasst. In der Zeit hatte ich mehr Kurzgeschichten geschrieben. Ich liebe das geschriebene Wort. Das Jahr 2020 brachte mich dann wieder zurück zum Songwriting, und ab 2023 wieder zu ersten Kompositionen und Aufnahmen. Die technischen Voraussetzungen sind heute nicht mehr vergleichbar mit dem, was man 2007 noch alles benötigt hatte. Heute kann man schon mit einfachen Handy-Kopfhörern passable Aufnahmen machen — das war damals absolut nicht möglich.

Ich entdeckte als einer der ersten Suno für mich und die unendlichen Möglichkeiten, die damit einhergehen. Der Anfang war schon vielversprechend, die Dimensionen haben sich aber komplett verändert. Ja, ich komponiere. Und ja, ich nutze überwiegend Suno zur Erstellung der Vorlage. Ich nutze mein Rode-Mikrofon für Aufnahmen und BandLab als Allrounder für Recordings, Mischen und das Mastering.

Künstliche Intelligenz hat mir geholfen, einen Katalog mit hunderten wundervollen Songs aufzubauen, was mit Keyboard und Gitarre — die ich leider noch nicht wirklich vorzeigbar spielen kann, aber daran arbeite ich demnächst — niemals möglich gewesen wäre.

Ich bin Musiker, kein professioneller bisher, aber ab jetzt! Ich bin kein Produzent, und doch ist es nun mein Job.

Manchmal schreiben jedoch nicht wir die Geschichten — manchmal schreibt das Leben sie. Ich nehme es gerne an.

DAYNE